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zu "zwanzig / vierzehn. ein nachrichtenjahr"

"ihr buch zeigt, wie inspirierend lyrik das weltgeschehen kommentieren kann und zugleich die realität des privaten nicht aus dem blick verlieren muss." (thomas linden, kölnische rundschau, 10/2015)

"wenn auch oft behauptet wird, daß es in der deutschsprachigen literatur der gegenwart wenig politische lyrik gibt, so hat anke glasmacher den gegenbeweis angetreten und einen ganzen band davon geliefert." (axel kutsch, lyriker und herausgeber, 11/2015)

"wie wenig verlässliches wissen - bei aller geschwätzigkeit - unsere "experten" zu krim, griechenland oder is-terror beizusteuern. dies im hinterkopf ist es höchst erstaunlich, welch breiten rahmen an formen und ansätzen anke glasmacher in diesem band findet. (...) "zwanzig / vierzehn. ein nachrichtenjahr" ist ein spannendes und äußerst gelungenes experiment." (matthias engels, dingfest, 08/2015)

 

zu "brot und spiele"

"wir lesen lebendige, einprägsame und lakonische gedichte, die jedes verständnis für außenseiter und zukurzgekommene aufweisen und ein dokument wahrhaftiger menschenliebe sind, sozial und politisch. ... die dichterin ... macht uns mit menschen bekannt, die in der anonymität der großstadt ungesehen bleiben. ... ihre 'urban poems' haben das gewisse etwas, das poesie lebendig macht und wie ein glas zum klingen bringt, wenn man mit nassem finger über seinen rand kreist." (michael starcke, lyrikwelt, 05/2014)

"dies ist einer der lyrikbände, die man noch oft mit der gewissheit aufschlagen und durchblättern kann, darin etwas neues zu finden. einer derjenigen, bei dessen wiederlektüre man über seine eigene, frühere blindheit staunen kann.(matthias engels, dingfest, 06/2014)

"in lissabon erkennt [anke glasmacher] "zur mittagszeit" den zustand des christentums. nicht die statue gleicht jesus, sondern "steinern hebt der jesus / einer statue gleich / beide arme". darüber ließe sich eine dicke theologische zeitanalyse schreiben. anke glasmacher genügen drei zeilen, solche perlen bringen ihr debüt zum funkeln." (rolf birkholz, am erker, nr. 68, 12/2014)

 

zu postpoetry.nrw

"der äußerst verknappten lyrik von anke glasmacher spürt man die nähe zur fotografie an, zu schnappschüssen von städtischen räumen, wie sie von fotografen der "urban exploration", kurz "urbex" genannt, besonders an "verlorenen orten" gemacht werden. gerade in berlin, wo die gebürtige nordrhein-westfälin viele jahre wohnte und arbeitete, hatte sie gelegenheit die entwicklung von verlassenen gebäuden, industriebrachen und ihre zurückeroberung durch die natur zu beobachten (...) eine rundum gelungene veranstaltung. denglisch könnte man von "lyrics exploration", kurz "lyrex" sprechen." (monika littau, postpoetry.nrw, 11.02.2014)

 

zu "sprachbruch" / lesungen

"lebens- und liebesraum großstadt immer im blick. anke glasmacher überzeugte mit ihrer experimentellen lyrik." (andrea von fournier, märkische allgemeine, 07/2009)

"anke glasmacher lässt sich häufig von beobachtungen aus ihrem alltag in der großstadt berlin anregen zu ihren intelligenten und sorgfältig formulierten reflexionen. sie erzählt keine unterhaltsamen geschichten. vielmehr zielen ihre texte meist schnurstracks auf die ungereimtheiten des daseins." (susanne issig, kölner stadt-anzeiger, 10/2003)

"anke glasmacher modelliert wörter, spielt mit ihnen, macht aus wahren sätzen vexierbilder." (dörte staudt, rhein-sieg rundschau, 10/2003)

"hier schreibt jemand mit einem klaren, scharfen und manchmal erschreckend genauen blick auf die welt." (andrea fischer, kolumnistin)